Press Release

Equinix lanciert Distributed AI Hub für vereinfachte und sichere KI-Infrastruktur in Unternehmen

Integration mit Palo Alto Networks ermöglicht Echtzeit-Bedrohungserkennung für KI-Workloads

FRANKFURT AM MAIN, Deutschland, 12. März 2026 – Equinix, das globale Unternehmen für digitale Infrastruktur®, hat heute seinen „Distributed AI Hub“ vorgestellt. Dieser wird durch Equinix Fabric Intelligence™ unterstützt und soll Unternehmen einen einheitlichen Rahmen für die Verbindung zunehmend komplexer und verteilter KI-Ökosysteme bieten und diese sichern und vereinfachen. Der Hub ist ein neutraler Standort, an dem Unternehmen KI-Infrastrukturanbieter wie Modellunternehmen, GPU-Clouds, Datenplattformen, Netzwerk- und Sicherheitsdienste sowie AI-Frameworks über private, latenzarme Verbindungen finden können. Möglich ist dies in den 280 Hochleistungsrechenzentren von Equinix, wo Unternehmen mit diesen Anbietern auch direkt in Verbindung treten und ihre Dienste nutzen können.

„Unternehmen bemühen sich zunehmend um die Einführung autonom handelnder KI. Dabei müssen sie jedoch häufig feststellen, dass ihre bestehende Infrastruktur nie für die Komplexität verteilter Intelligenz ausgelegt war“, erklärt Mary Johnston Turner, Research Vice President für Digital Infrastructure Strategies bei IDC. „IDC geht davon aus, dass bis 2027 80 % der Unternehmen eine verteilte Edge-Infrastruktur einsetzen werden, um die Latenz und Reaktionsfähigkeit von KI-Anwendungen zu verbessern. Unternehmen werden Lösungen wie den Distributed AI Hub von Equinix benötigen, um diese heterogenen Systeme zu vereinheitlichen.“

Um das wahre Potenzial autonom handelnder KI auszuschöpfen, müssen Unternehmen ihre von Natur aus verteilten Workflows harmonisieren: Trainingsdaten und Inferenz-Workloads sind über öffentliche Clouds, private Rechenzentren, Edge-Umgebungen und eine wachsende Zahl spezialisierter Neoclouds verteilt. Diese weisen jeweils einzigartige Leistungs- und Souveränitätsbeschränkungen auf. Folglich kann dies Innovationen verlangsamen und die Steuerung erschweren. Dieses Geflecht aus isolierten Systemen kann Innovation ausbremsen, die Governance erschweren und es nahezu unmöglich machen, KI‑Workloads dort auszuführen, wo die zugrunde liegenden Daten entstehen – was den geschäftlichen Nutzen begrenzt und die Nutzererfahrung beeinträchtigt.

Aus diesem Grund geht Equinix mit der Einführung des Distributed AI Hub einen Schritt weiter und bietet Unternehmen eine einfache, sichere und leistungsfähigere Möglichkeit, KI an verschiedenen Standorten einzusetzen.

„KI ist von Natur aus nicht zentral, aber mit der richtigen Infrastruktur kann sie so nahtlos funktionieren, als wäre sie zentralisiert“, sagt Jon Lin, Chief Business Officer bei Equinix. „Equinix ist der neutrale Ort, an dem KI-, Cloud- und Netzwerk-Infrastrukturen zusammenkommen. Wir ermöglichen es Unternehmen, KI dort zu entwickeln und zu skalieren, wo ihre Daten, Partner und Teams bereits angesiedelt sind. Gleichzeitig können Inferenzprozesse in der Nähe der benötigten Daten und Nutzer stattfinden, und das ohne den operativen Aufwand, der durch die Fragmentierung komplexer Systeme entsteht. Mit unserem Distributed AI Hub bieten wir Kunden eine einfachere, intelligentere und stärker vernetzte Möglichkeit, ihre KI zu betreiben und zu skalieren. Wir bauen eines der umfangreichsten und neutralsten KI-Ökosysteme.“

Der Distributed AI Hub bietet Unternehmen eine zentrale Plattform, die Daten, Rechenleistung, Cloud-Plattformen und KI-Partner in einer offenen und anbieterneutralen Umgebung zusammenführt. Unternehmen können ihre KI-Workloads dort ausführen, wo sie die besten Ergebnisse erzielen, ohne ihre Architektur jedes Mal neu aufzubauen oder Daten an verschiedene Standorte verschieben zu müssen. Im Gegensatz zu KI-Marktplätzen von Hyperscalern, die ihre eigenen Dienste bevorzugen, ist der Distributed AI Hub von Grund auf offen und herstellerneutral konzipiert. Dadurch erhalten Kunden die Freiheit, ihren eigenen AI‑Stack aus den jeweils besten Lösungen am Markt zusammenzustellen

Die erste Integration des Distributed AI Hub mit Palo Alto Networks ermöglicht Echtzeitschutz für Interaktionen zwischen KI-Agenten und externen Tools oder Datenquellen. Eine Kombination der globalen, verteilten KI-Infrastruktur von Equinix mit der Prisma AIRS™-Technologie von Palo Alto Networks bietet Echtzeit-KI-Sicherheit und eine zentralisierte Kontrolle von Richtlinien. Dadurch erhalten Unternehmen standortunabhängig umfassende Sichtbarkeit und Kontrolle über KI-Anwendungen, Daten und Interaktionen. Zusätzlich wird Prisma AIRS über Equinix Network Edge verfügbar sein. Somit können Unternehmen KI-gesteuerte Sicherheitsdienste näher an Nutzern, Clouds und kritischen Workloads zentral verwalten.

„Die Diskussion rund um Distributed AI wird endlich konkret“, so Lloyd Taylor, CTO/CISO bei Alembic. „Es geht um weit mehr als nur Rechenleistung und Daten, es geht darum zu kontrollieren, wo die Daten gespeichert werden und wie die Rechenprozesse ablaufen. Equinix hat das Problem richtig erkannt: Mit dem Distributed AI Hub vereinen sie Platzierung, Governance und vorhersehbare Performance in einer gemeinsamen Architektur. Genau das macht Distributed AI im Unternehmensmaßstab überhaupt erst realisierbar.”

Der Distributed AI Hub ist weltweit in den 280 Rechenzentren von Equinix verfügbar und ermöglicht es Unternehmen, einheitliche KI-Infrastrukturen global bereitzustellen. Equinix wird auf der NVIDIA GTC (Stand 1030) vertreten sein und dort den Hub vorstellen.

Zusätzliche Ressourcen

Über Equinix
Equinix, Inc. (Nasdaq: EQIX) verkürzt den Weg zu grenzenloser Konnektivität weltweit. Seine digitale Infrastruktur, seine Rechenzentren und seine vernetzten Ökosysteme ermöglichen Innovationen, die unsere Arbeit, unser Leben und unseren Planeten verbessern. Equinix verbindet Volkswirtschaften, Länder, Organisationen und Gemeinschaften und bietet nahtlose digitale Erlebnisse sowie modernste KI – schnell, effizient und überall.

Vorausschauende Aussagen 
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die Risiken und Unsicherheiten beinhalten. Die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich von den Erwartungen abweichen, die in solchen zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck kommen. Zu den Faktoren, die zu solchen Abweichungen führen können, gehören unter anderem: Risiken für unser Geschäft und unsere Betriebsergebnisse im Zusammenhang mit dem derzeitigen Inflationsumfeld; Wechselkursschwankungen; Aktienkursschwankungen; erhöhte Kosten für die Energiebeschaffung und die allgemeine Volatilität des globalen Energiemarktes; die Herausforderungen beim Erwerb, Betrieb und Bau von IBX®- und xScale®-Rechenzentren sowie bei der Entwicklung, Bereitstellung und Lieferung von Equinix-Produkten und -Lösungen; unvorhergesehene Kosten oder Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Integration von Unternehmen, die wir erworben haben oder erwerben werden, in Equinix; das Ausbleiben signifikanter Einnahmen von Kunden in kürzlich errichteten oder erworbenen Rechenzentren; das Ausbleiben des Abschlusses von Finanzierungsvereinbarungen, die von Zeit zu Zeit ins Auge gefasst werden; der Wettbewerb durch bestehende und neue Wettbewerber; die Fähigkeit, einen ausreichenden Cashflow zu generieren oder anderweitig Mittel für die Rückzahlung neuer oder ausstehender Schulden zu beschaffen; der Verlust oder Rückgang des Geschäfts mit unseren wichtigsten Kunden; Risiken im Zusammenhang mit unserer Besteuerung als REIT; Risiken im Zusammenhang mit behördlichen Untersuchungen oder Rechtsstreitigkeiten und andere Risiken, die von Zeit zu Zeit in den von Equinix bei der Securities and Exchange Commission eingereichten Unterlagen beschrieben werden. Siehe insbesondere die aktuellen und kommenden Quartals- und Jahresberichte von Equinix, die bei der Securities and Exchange Commission eingereicht wurden und auf Anfrage bei Equinix erhältlich sind. Equinix übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Informationen zu aktualisieren. 

Pressekontakt
Patrick Juilfs (APCO Worldwide)
+49 173 438 4564
pjuilfs@apcoworldwide.com

Equinix Media Relations
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